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Details

Am 18.04.2015 war es wieder soweit. Um 15:00 Uhr hieß Versammlungsleiter Sebastian Petrusch alle Kameradinnen und Kameraden, geladene GĂ€ste, benachbarte Feuerwehren sowie befreundete Behörden und Organisationen zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Quedlinburg, Ortsfeuerwehr Quedlinburg willkommen.

Nach BegrĂŒĂŸung der Anwesenden und Ehrung der Verstorbenen ĂŒbergab er das Wort an Ortswehrleiter AndrĂ© Neumann. Er, selbst erst seit 01.11.2014 als Ortswehrleiter eingesetzt, gab einen Einblick in das Einsatz- und Ausbildungsjahr 2014. Mit Stand vom 31.12.2014 waren 81 Mitglieder in der Ortsfeuerwehr Quedlinburg. Diese unterteilen sich in 43 Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung, 22 in der Alters- und Ehrenabteilung sowie 16 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr. Es gab im Jahr 2014 insgesamt 342 EinsĂ€tze abzuarbeiten. Unter anderem

waren dies 103 Brandsicherheitswachen, 38 KleinbrĂ€nde, 6 MittelbrĂ€nde und 2 GroßbrĂ€nde. Hinzu kamen 23 Rauchentwicklungen ohne Brand wie angebranntes Essen durch eingeschlafene Köche. Es gab auch 42 Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen und 10-mal wurden benachbarte Kommunen unterstĂŒtzt. Weiter galt es 29-mal Personen, welche sich in Notlagen befanden zu retten. Das war u.a. bei VerkehrsunfĂ€llen oder auch verletzte oder hilflose Personen in Wohnungen. 6-mal wurde Amtshilfe fĂŒr andere Behörden geleistet und zu 2 WasserrohrbrĂŒchen gerufen. Des Weiteren kamen noch Tiere in Notlage, Verkehrshindernisse und SturmschĂ€den hinzu. Hierbei kamen dann 4690 Einsatzstunden zusammen was ca. 114 Einsatzstunden je Kamerad entspricht.

Bei der Ausbildung wurden auf Standortebene 1683 Ausbildungsstunden geleistet. Hinzu kamen 105 Stunden fĂŒr Kreisausbildung im Bereich BrandbekĂ€mpfung & Technischer Hilfeleistung nach BahnunfĂ€llen, MotorkettensĂ€genfĂŒhrer sowie TruppfĂŒhrer. Am Institut fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz in Heyrothsberge wurden FĂŒhrungskrĂ€fte in Rechtsgrundlagen fortgebildet, ein GruppenfĂŒhrer ausgebildet, in Ausbildungslehre und vorbeugenden Brandschutz geschult und weiterhin noch zwei Kameraden an die ThĂŒringer Landesfeuerwehrschule nach Bad Köstritz zum Lehrgang BrandbekĂ€mpfung in unterirdisch baulichen Anlagen entsandt. Insgesamt kam man so auf 468 Stunden fĂŒr die Ausbildung.

Aber das war noch nicht alles: so wurde regelmĂ€ĂŸig in der alten Kleersturnhalle Dienstport durchgefĂŒhrt und 15 Brandsicherheitsschauen bzw. Aufschaltungen von Brandmeldeanlagen in Unternehmen begleitet. 10-mal wurde das Feuerwehrhaus mit Fahrzeugen prĂ€sentiert und im Juni mit der Wasserwehr zusammen eine Ausbildung zum Sandsackbau von Quellkaden durchgefĂŒhrt. Im Oktober galt es ohne gesetzlichen Auftrag trotzdem Menschenleben zu retten. Unsere Stadtwerke riefen zu einer Blutspendeaktion die wir selbstverstĂ€ndlich mit unserem Lebenssaft unterstĂŒtzten. Weiterhin dankte er allen Helfern und Sponsoren der Feuerwehr.

Paul Hesse trug den Bericht der Jugendfeuerwehr vor. Im Anschluß seiner Rede wurde der Kam. Tino Henschel, welcher das Amt des Ortsjugenfeuerwehrwartes aus beruflichen GrĂŒnden zum 31.03.2015 abgab, von "Seinen" Jugendlichen ĂŒberrascht. Er bekam ein T-Shirt mit dem Aufdruck "3. Zug Quarmbeck" ĂŒberreicht welches von allen unterschrieben wurde.

Kam. Horst Voitel berichtete in seiner ĂŒberregional bekannten Art ĂŒber die AktivitĂ€ten der Alters- und Ehrenabteilung. Die Kameradin Lisa Heine und Silvia SchnĂ€ckel sowie die Kameraden Ronald Brendel, Matthias Schneider und Benjamin Kerst wurden gemĂ€ĂŸ § 9 des Brandschutz- und

Hilfeleistungsgesetzes des Landes Sachsen – Anhalt zu ihrer ehrenamtlichen TĂ€tigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr Quedlinburg verpflichtet. Die Kameraden Christian Lau und Matthias Schneider wurden zu OberfeuerwehrmĂ€nnern, die Kameraden Benjamin Kerst, Ingo Pieper und

Philipp Schauer zu HauptfeuerwehrmĂ€nnern befördert. FĂŒr treue Dienste wurden geehrt: 10 Jahre Dienst leistete der Kamerad Benjamin Kerst. 20 Jahre ist bereits die Kameradin Melanie Petrusch

dabei. FĂŒr 30 Jahre wurden die Kameraden Steffen Fricke, Mario Mausolf und Thomas Wanka geehrt. FĂŒr 50 Jahre Mitgliedschaft konnten Jörg Possekel und Karl – Heinz Mausolf geehrt werden. Die beiden letztgenannten erhielten zusĂ€tzlich noch eine Anerkennung vom Kreisfeuerwehrverband Altkreis Quedlinburg. Allerdings konnte nur der Kamerad Jörg Possekel seine Ehrungen in Empfang nehmen, der sichtlich gerĂŒhrt war. Nun wurde dem Landesbrandmeister Nord das Wort

ĂŒbergeben. Kamerad Michael Geffers reiste aus seiner heimatlichen Wehr in Stendal bis in die Welterbestadt an, um zusammen mit OberbĂŒrgermeister Dr. Eberhardt Brecht im Auftrage des Herrn Minister fĂŒr Inneres und Sport, Holger Stahlknecht, 5 Kameradinnen und Kameraden mit der Feuerwehrspange des Landes Sachsen – Anhalt auszuzeichnen. Es wurden die Kameradin Melanie Petrusch und die Kameraden Tino Henschel, Holger MĂŒcke, Sebastian Mund und Daniel Oertel ausgezeichnet.

Die Auszeichnung mit der Feuerwehrspange ist fĂŒr beispielgebende Leistungen im Feuerwehrwesen oder aber die Errettung von Menschenleben z. B. eingeklemmte Fahrzeuginsassen bei VerkehrunfĂ€llen oder aber aus brennenden Wohnungen vorgesehen. Drei der o. g. haben am Abend des 07. Februar 2009 eine Person unter fast unmenschlichen UmstĂ€nden aus einer im Vollbrand stehenden Wohnung im 4. OG eines Miethauses gerettet. Das vordringen in die Brandwohnung schien damals fast unmöglich, glich doch die WohnungseingangstĂŒr fast einer Festung. Aus baulicher Sicht war auch der Angriff ĂŒber den engen Hinterhof nicht möglich. Der damals 23jĂ€hrige lag dabei unter Wohnzimmermobiliar. Durch den herbeigeeilten Notarzt konnte leider nur noch der Tod des jungen Mannes festgestellt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun kamen wir zu einer weiteren Auszeichnung. Vielmehr galt es Dank zu sagen. Danke fĂŒr 14 Jahre gemeinsames Miteinander von OberbĂŒrgermeister Dr. Eberhardt Brecht und der Feuerwehr. OberbĂŒrgermeister Dr. Brecht scheidet zum 30. Juni 2015 aus seinem Amt aus.

Es folgten die Grußworte: Als erstes Sprach Stadtwehrleiter Mike Possekel. Es gibt insgesamt 175 Kameradinnen und Kameraden die in den drei Ortsfeuerwehren aktiv sind. Weiterhin besteht der Fuhrpark aus 15 Fahrzeugen und einem Krad. Auch dankte er der Stadtverwaltung und dem Stadtrat fĂŒr ihre UnterstĂŒtzung und vor allem Zusammenarbeit. So konnte eine dritte hauptamtliche Stelle als GerĂ€tewart geschaffen werden. Auch die Risikoanalyse mit Brandschutzbedarfsplanung konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Auch freute er sich besonders auf das fast 25 jĂ€hrige enge Miteinader mit den Helfern des THW Ortsverbandes Quedlinburg. Bei natĂŒrlichen Personen wĂŒrde man von einer Ehe sprechen. Er wĂŒnscht sich gemeinsam die goldene Hochzeit zu feiern und möchte dies den folgenden Generationen mit auf den Weg geben, einen zukunftsfĂ€higen Weg der nur ein Miteinader kennt.

Stadtratsvorsitzender Frank Ruch ĂŒberbrachte den Dank aller StadtrĂ€te. Er dankte vor allem fĂŒr die Arbeit unter teils schwierigen Bedingen gerade bei EinsĂ€tzen. Auch sicherte er den Kameradinnen und Kameraden finanzielle aber auch moralische UnterstĂŒtzung seiner RĂ€te zu, verbunden mit dem Wunsch das der heilige St. Florian immer schĂŒtzend ĂŒber allen Helfern steht.

OberbĂŒrgermeister Dr. Brecht, sprach nun die Schlussworte. Er dankte gezielt nochmals allen Kameradinnen und Kameraden fĂŒr ihren unermĂŒdlichen persönlichen Einsatz, gefolgt von der Freude ĂŒber die weiterhin enge und vor allem freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Ortsfeuerwehr Rieder. Aber auch das Miteinader zum THW oder aber die meist bei schwierigen Rahmenbedingungen sich knĂŒpfenden Schnittstellen mit dem Rettungsdienst, hier stellvertretend  anwesend der standortverantwortliche Arzt Torsten Kempa vom Notarzteinsatzfahrzeug Quedlinburg. Weiterhin Dankte er den UnterstĂŒtzern der Feuerwehr fĂŒr ihren RĂŒckhalt. Er dankte dabei speziell den Arbeitgebern die ihre Mitarbeiter fĂŒr den Einsatz in der Feuerwehr freistellen aber auch den Unternehmen fĂŒr ihre finanziellen UnterstĂŒtzungen. An Hand der vorgenannten Zahlen ist hier ein gewaltiges Pensum an ehrenamtlichem Engagement erkennbar. Hierbei werden die Kameradinnen und Kameraden meist aus ihrem Freundes- oder Familienkreis bzw. aus ihrem Nachtschlaf gerissen. Er dankte aber auch dem zustĂ€ndigen Fachbereichsleiter Wolfgang Scheller mit seinem zugehörigen Sachgebiet als verlĂ€ssliche Partner in der Verwaltung und dem Stadtrat. Hierbei wurden im vergangenem Jahr neben der Stelle des 3. GerĂ€tewartes und der Risikoanalyse auch die Beschlussvorlagen zur Besetzung des Quedlinburger Ortswehrleiters und dessen Stellvertreter einstimmig beschlossen.

Er schĂ€tzt auch ein das die Feuerwehr in der Stadt ein hohes Ansehen hat. Nicht nur bei denen die unmittelbar hilfeersuchend sind oder waren sondern auch durch die UnterstĂŒtzungen wie beim Welterbetag oder den sechs Tagen „Advent in den Höfen“. Hierbei sind nicht nur KleinbrĂ€nde gelöscht wurden sondern vielmehr dienten die Kameradinnen und Kameraden auch als touristische Wegweiser. Der gute Ruf spiegelt sich aber auch in den Einsatzzahlen wieder. Hierbei sei darauf zu achten nicht „MĂ€dchen fĂŒr alles“ zu werden. Als scheidender OberbĂŒrgermeister war es sicherlich die letzte Jahreshauptversammlung  in der Ortsfeuerwehr Quedlinburg in dieser Funktion. Er bleibt aber Einwohner der Stadt und darĂŒber hinaus seiner Feuerwehr verbunden. Er dankte besonders fĂŒr die Ihm zuteil gewordene Ehrung und gab zu, nasse Augen bekommen zuhaben als er (Feuerwehr-) Vater Possekel das Dankeschön ĂŒberreichte.

Er möchte aber auch einen „kleinen Ausstand“ geben. Er sicherte der Jugendfeuerwehr eine Spende von 1000 € zu die er aus privater Tasche zahlt.

Versammlungsleiter Petrusch dankte fĂŒr seine Worte und sprach einen großen Dank von Stadt- und Ortswehrleitung fĂŒr die Spende aus. Im Anschluss schloss er den öffentlichen Teil der Mitgliederversammlung und wĂŒnschte allen einen guten und vor allem gesunden Heimweg.

Am Abend traf man sich in einer gemĂŒtlichen Runde mit den Partnerinnen und Partnern der Kameradinnen und Kameraden um eben diesen Dank zusagen und lies das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Ein Dank geht natĂŒrlich auch an die Kameraden der Ortsfeuerwehr Gernrode die an diesem Abend die Einsatzbereitschaft im Feuerwehrhaus Quedlinburg sicherten damit man in Ruhe miteinander feiern konnte. Das die nötig ist sah man um 19:51 Uhr als die Einsatzgruppe eine Person in Notlage hinter einer WohnungstĂŒr retten mussten.

   

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